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Holzrahmenbau Allgemeine Informationen Der Holzrahmenau ist eine Bauweise, die in den USA und in Skandinavien im Eigenheimbau zu 90 % zum Einsatz kommt. Auch bei uns wird diese Bauform von Zimmerermeistern erstellt und erhält durch ihre entscheidenden Vorteile immer weitere Verbreitung. Beschreibung der Bauweise: Individuell auf die Belange des Bauherrn abgestimmt, wird der Baukörper in der Zimmerei vorge- fertigt. Die tragende Konstruktion besteht aus einem Holzständerwerk aus getrocknetem und geho- beltem Konstruktionsvollholz, das nicht imprägniert werden muß. Zwischen den Ständern wird die Wärmedämmung eingebracht, dabei spielt es keine Rolle, ob mit Glaswolle, Steinwolle oder ökologi- schen Dämmstoffen, wie z.B. Zellulosedämmung, Flachs oder Wolle gearbeitet wird. Innen wird dieses Ständerwerk mit einer OSB-Platte beplankt; dies ist eine verleimte Holzwerkstoffplatte mit groben Spänen, die zwei Funktionen erfüllt. Zum einen gibt sie dem Gebäude die Stabilität, zum anderen ist sie für das Raumklima mitverantwortlich. Im Außenbereich wird eine diffusionsoffene Platte aufgebracht, welche das Gebäude vor Witterungseinflüssen in der Bauphase schützt und die als Untergrund für die Fassade dient. Im Innern kommt vor diese Wandkonstruktion noch einmal eine Aufdopplung, die eine zusätzliche Ebene zur Aufnahme von Installationsleitungen schafft und die noch einmal zusätzlich isoliert werden kann. Diese Ebene wird wiederum mit einer OSB-Platte geschlossen. Eine dann aufgeschraubte Gips- kartonplatte dient als Oberfläche zur Aufnahme der inneren Wandverkleidung. Die Deckenkonstruktion wird mit Holzbalken erstellt, die auf Wunsch sichtbar ausgeführt werden. Auch hier kommen getrocknete Hölzer zum Einsatz, so dass auch hier auf den Einsatz von Holz- schutzmitteln verzichtet werden kann. Das gleiche gilt für die Dachkonstruktion, die in jeder gewünschten Form fachmännisch erstellt wird. Vorteile der Holzrahmenbauweise:
Architektur Der Entwurf und die Planung wird vom Architekten individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Sie sind weder an ein Typenhaus noch an ein Raster gebunden, jedoch ist eine freie flexible Planung in einem Raster von 62,5 cm statisch von Vorteil. Dies stellt in der Regel aber keine Einschränkung dar, da bei Bedarf immer von diesem vorgegebenen Raster abgewichen werden kann. Sowohl Fenster- lage als auch Fenstergröße sind beliebig festlegbar und auch bei der Raumaufteilung muß lediglich die statische Lastableitung des Baukörpers Berücksichtigung finden. Der Fassadengestaltung sind keine Grenzen gesetzt, sei es mit unbehandelten Lerchen- oder Douglasienbrettern als Bodendeckel oder Stülpschalung, mit farblich behandelter Holzfassade, Putz oder mit dem Material, das Sie wünschen. Kosten: Die Kosten hängen natürlich von der Ausstattung und der Ausführung des Hauses ab. Durch einen hohen Eigenleistungsanteil können die Baukosten aber erheblich gesenkt werden. Außerdem sollte man auch folgende Aspekte der Kostenersparnis beachten:
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