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Wohnklima im Holzrahmenbau Sich wohl fühlen und gesund wohnen, das will im Grunde genommen jeder, der sich sein eigenes Haus leistet. Das ist bei jedem gleich - egal ob man viel oder wenig Geld ausgeben kann. Mit einem Holzrahmenbau kann jeder dieses Ziel erreichen, ob aufwendig oder spartanisch. Es wirken verschiedene Faktoren ein, die ein behagliches und gesundes Wohnklima zur Folge haben. Wohngifte Wohngifte werden oft nicht wahrgenommen. Erst wenn ernste Probleme auftreten, werden Untersuchungen ange- stellt, die die Ursachen zu Tage fördern. Zwei bekannt Raumluftgifte sind PCP (Penta Chlor Phenol) und Formalde- hyd. PCP diffundierte aus einem Holzschutzmittel aus, das seitdem verbogten ist. Formaldehyd hingegen ist ein Stoff, der in unserer natürlichen Umwelt vorkommt. Lediglich die Konzentration darf festgelegte Grenzwerte nicht über- schreiten. Dies ist in den siebziger Jahren insbesondere bei Fertighäusern der Fall gewesen, weil der damals ver- wendete Leim der Spanplatten mit einer Freisetzung dieses Stoffes aushärtete. Eine Verwendung eines anderen Leimes hat dieses Problem gelöst. Heutzutage werden zudem andere Werkstoffe verwendet, die mit sehr viel weni- ger Leim verpreßt werden. Außerdem werden ausschließlich ökologisch und baubiologisch unbedenkliche Stoffe eingesetzt, so dass beim Holzrahmenbau Wohngifte kein Thema mehr sind. Schimmelsporen Häufig sind Schimmelsporen Auslöser von Allergien und Atemwegserkrankungen, insbesondere bei Kindern und Menschen mit geschwächtem Imunsystem. Pilze entstehen an den Stellen, die feucht sind und auch über längere Zeit nicht austrocknen. Im Holzrahmenbau werden ausschließlich getrocknete Hölzer eingesetzt und da weder ge- mauert noch verputzt wird, gelangt in der Bauphase nur wenig Wasser in den Baukörper. Anders als beim Massivbau brauchen Sie beim Bezug eines Holzhauses kurz nach der Fertigstellung Ihre Möbel nicht mit einem Abstand vor die Wände zu stellen, um ein Durchtrocknen zu ermöglichen. Ein Holzrahmenbau ist von vornherein trocken. Wärme Zu einem behaglichen Wohnklima gehört eine angemessene Wärme. Durch die hohen Dämmwerte der Außenhülle brauchen Sie weniger Heizenergie, um eine behagliche Wärme im Haus zu haben. Zudem müssen weniger Massen erwärmt werden, also spricht Ihre Umgebung flexibel auf gewünschte Änderungen an. Wenn Sie im kalten Haus die Heizung anschalten, ist es schon kurze Zeit später behaglich warm. Luftfeuchtigkeit Zu trockene Luft fördert die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten. Holz wirkt als Feuchtigkeitsspeicher und klimaregu- lierend. In feuchten Perioden nimmt Holz Wasser auf, das es in trockenen Perioden wieder an die Umgebung abge- ben kann. Dabei wird eine übermäßige Durchfeuchtung der anfälligen Außenbauteile durch eine diffusionsoffene Bauweise verhindert. Die Außenbauteile wirken zwar feuchtigkeitsregulierend, sie bringen dem Wasserdampf aber innen einen höheren Widerstand entgegen als außen. Folglich kann eingedrungene Feuchtigkeit sofort weiter nach draußen wandern und sammelt sich nicht in der Wand an. |
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